Zu Beginn des Jahres 1725 wurde die aus 60 Häusern und deren Einwohnern bestehende Pfarrgemeinde gegründet.

Die Barmherziger Brüder übernahmen die geistliche Betreuung bis 1774. Danach erhielt Freidorf in der Person des Jesuitenpaters Joachim Hödl ihren ersten eigenen Pfarrer.

 AltarDie erste Kirche war aus Holz errichtet und bestand aus einem grossen Saal. Die zwischen 1735-1736 erbaute Kirche war bereits aus Ziegelsteinen errichtet. Die grosse Kirche wurde erst 1772 in angriff genommen. Sie wurde 1777 beendet. 

Sie enstand in einfachem Barockstil und besass einen sogenannten „Zwiebelturm”,der 1879 durch einen barocken Helm ersetz wurde. 

Der Barocke Hauptaltar wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien angefertigt. Es besteht aus dem Altartisch, dem Tabernakel, aus dem Altarbild des Heiligen Rochus, sowie aus schmückenden Seitenelementen. Das wirkungsvolle Bild malte Christian Guntsch, ein Kunstmaler der Wiener Schule. Die Kirche besitzt zwei Seitenaltäre, die aus der Tiroler Ortschaft Gröden stammen. Ebenso die 14 Kreuzwegstationen aus bemaltem Holz in Relieftechnik. 

Ein Beichtstuhl in neoklassischem Stil befindet sich im rückwärtigen Teil der Kirche. Ebenso eine wertvolle Orgel aus der Temeswarer Wekstatt des Orgelbauers Wegenstein.

Im Kirchenhof erhebt sich eine riesige Platane, die 1867 zum Zeichen des Ausgleichs gepflanzt wurde und heute bereits als Seltenheit gilt.

Der 16. August ist der Tag des Schutzpatrons der Kirche, des Heiligen Rochus, somit des Kirchweihfestes, das stets an dem nächtsgelegenen Sonntag begangen wurde.